Dr. med. Günther Hanzl | Medizinische System- und Regulationsdiagnostik - EAV

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Dr. med. Günther Hanzl | Medizinische System- und Regulationsdiagnostik - EAV | Die Entstehung der EAV

Die EAV basiert auf der sogenannten "Elektroakupunktur nach Voll" und ist in ihren Anfängen ungefähr 50 Jahre alt.

Von dem deutschen Arzt Dr. med. Reinhold Voll und Mitarbeitern wurde in Zusammenarbeit mit Physikern und Technikern seit den 50er Jahren allmählich ein umfangreiches diagnostisches System entwickelt. Dies wurde in den letzten Jahren systematisiert, erweitert und vor allem theoretisch untermauert. Es kann nun als ausgereift und wissenschaftlich fundiert gelten.


Akupunktur

Eine Voraussetzung der Erfindung der EAV ist die Existenz der Akupunkturpunkte die seit einigen Jahrtausenden bekannt sind und einen wesentlichen Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin bilden. Im Westen wurde das besondere elektrische Verhalten der Akupunkturpunkte dann auch 1959 durch das Max Planck Institut für Biophysik in Frankfurt bestätigt und elektrophysikalisch definiert. Seit den frühen 70er Jahren wird Akupunktur im Westen vermehrt akzeptiert und angewandt.

In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte maßgeblich benutzt, die auf den so genannten Meridianen angeordnet sind. Diese Akupunkturpunkte korrespondieren mit den verschiedenen Organen des Körpers. In der klassischen Akupunktur werden diese Akupunkturpunkte mit Nadeln stimuliert um eine Wirkung auf die entsprechenden gekoppelten Organe zu erzielen.


Dr. Reinhold Volls Idee

Dr. Reinhold Voll

Dr. Reinhold Voll

Dr. Volls Entwicklung der EAV basiert auf der Idee, die Kopplung von Akupunkturpunkten der Haut mit den Funktionen innerer Organe auch diagnostisch zu nutzen. Dazu entwickelte Dr. Voll zusammen mit Physikern und Technikern ein entsprechend konzipiertes Messgerät, mit dem Widerstands bzw. Leitwertmessungen an Akupunkturpunkten durchgeführt werden können.

Zusammen mit seinen Mitarbeitern nutzte Dr. Voll das neue Gerät, um Leitwertsmessungen an den Akupunkturpunkten vorzunehmen, die mit bereits diagnostizierten Erkrankungen verbunden waren. Nach einer Vielzahl von Tests an verschiedenen Patienten stellte sich heraus, dass ein klarer Zusammenhang zwischen den Messergebnissen und den bekannten Krankheitsbefunden existierte. Daraufhin versuchte Dr. Voll ein neues Experiment: er wollte sehen, ob er mit seiner Messanordnung Krankheitssymptome diagnostizieren konnte, die ihm vorher nicht bekannt gemacht worden waren. Auch diese Versuche waren ausserordentlich erfolgreich. Der wesentliche Teil der EAV, der Medikamenten- bzw. Resonanztest, wurde dann von Dr. Reinhold Voll in Jahre 1956 durch Zufall entdeckt. Und damit war die Grundlage für die EAV geschaffen.


Elektroakupunktur nach Voll

Da die Messpunkte auf den bekannten Akupunkturpunkten beruhen, wurde das neue Messverfahren "Elektroakupunktur" und nach ihrem Erfinder Dr. Reinhold Voll "Elektroakupunktur nach Voll" (oder kurz, "EAV") benannt.

Allerdings ist die ursprüngliche Bezeichnung "Elektroakupunktur nach Voll" etwas missverständlich, da "Akupunktur" ja "Stechen mit Nadeln" bedeutet. Der EAV Arzt aber sticht nicht die Haut und verwendet auch keinerlei Nadeln. Um diese Missverständnisse zu vermeiden, und um dieses Verfahren der Alternativ-Medizin zutreffender zu bezeichnen, wird die wissenschaftliche Bezeichnung "Medizinische System- und Regulationsdiagnostik EAV" oder kurz "EAV" vorgezogen.


Weiterentwicklung

Firma Kindling

Zahlreiche Firmen entwickeln moderne EAV Geräte

Um die EAV als Alternativ-Medizin nutzbar zu machen, war es nötig, präzise Messgeräte zu entwerfen und umfangreiche Testsubstanzen für den Medikamenten- bzw. Resonanztest zu entwickeln. Dr. Voll arbeitete dabei mit den Firmen Staufen-Pharma und Wala Heilmittel zusammen, um die Substanzen für den Resonanztest und die Medikamente für die Therapie zu kreieren. Firmen wie Pitterling Electronic GmbH, Kindling GmbH und MBA GmbH entwickelten kommerzielle EAV Geräte seit den 70er Jahren und brachten seitdem zunehmend bessere Messgeräte auf den Markt. Seit den 80er Jahren wurden auch Computerprogramme entwickelt, die nicht nur dem EAV Arzt die Arbeit erleichtern und den Zeitaufwand der EAV Behandlung reduzieren, sondern auch zum Erfolg von Diagnose und Therapie beitragen. Das erste dieser Programme war "HOMOPATH", das Dr. Rossmann und Dr. Mayer im Jahre 1985 für den Atari Computer entwickelten und seit dem zu einem ausgereiften Windows Program weiterentwickelt haben.

Dr. Reinhold Volls EAV wurden schnell von anderen Ärzten aufgegriffen. Die Internationale Medizinische Gesellschaft für Elektroakupunktur nach Voll wurde im Jahre 1961 gegründet. Seit dem entstanden weltweit noch eine Vielzahl weiterer nationaler und internationaler medizinischer Gesellschaften entstanden, die sich zentral mit der EAV befassen.

Für die Entdeckung und Entwicklung der EAV erhielt Dr. Reinhold Voll zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland; im Jahre 1979 wurde Dr. Voll das Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse verliehen.


Wissenschaftliche Fundierung

Um die EAV als ein medizinisches Diagnose- und Therapieverfahren weiterzuentwickeln war es nötig, Dr. Volls Entdeckungen wissenschaftlich zu untermauern. Zudem kamen mit der zunehmenden Verbreitung der EAV als komplementäre Alternativ-Medizin, die sich von Grund auf von den biochemischen Verfahren der westlichen Schulmedizin unterscheidet, auch die Kritiker der EAV.

Eine Gruppe von Kritikern typischerweise behauptet, dass die EAV nicht funktionieren könne. Diese Kritikpunkte wurden widerlegt durch die Einführung moderner wissenschaftlicher Modelle in die Medizin (insbesondere durch Dr. K. Beisch und Dr. G. Hanzl), mehrere wissenschaftliche Untersuchungen (insbesondere durch die Professoren F. A. Popp und Dr. H. Heine), als auch durch die Kartogafierung aller Akupunkturpunkte durch Dr. I. Ruf, die die wissenschaftlichen Grundlagen der EAV beweisen konnten.

Eine zweite Gruppe von Kritiken behauptet typischerweise, dass die Resultate und Erfolge der EAV reine Zufälle seien. Dieser Kritikpunk wurde widerlegt durch eine Vielzahl von Untersuchungen, wie zum Beispiel die Untersuchungen der Professoren H.-E. Schurk und B. Wiegele, und der statistisch-mathematische Analyse von computergespeicherten EAV Messwerten durch den Physiker Prof. F. A. Popp.

Die EAV ist damit eine wissenschaftlich fundierte komplementäre Alternativ-Medizin, die sich von Grund auf von den biochemischen Verfahren der westlichen Schulmedizin unterscheidet.

>>Zusätzliche Informationen: Wissenschaftliche Erklärung der EAV


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